06 Oktober 2009

eSATA - die Alternative zu NAS

Heutzutage sehen wir immer mehr NAS-Gehäuse die selbst dem Heimanwender angeboten werden. Doch wozu? Viele Heimanwender haben realistisch betrachtet keine oder nur selten Verwendung dafür. Natürlich ist es schön zu wissen, dass man könnte – aber das Geld, das man für die NAS-Fähigkeit dazuzahlt, kann man auch in ein eSATA-System investieren.

Während NAS beziehungsweise das ihm zugrundeliegende Netzwerk nur 100 Mb/Sek. erlaubt so bietet eSATA theoretische 3 Gb/Sek. Natürlich hängt die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit von der Maximalleistung der Festplatten ab und man erreicht in der Praxis Übertragungsraten von circa 1 Gb/Sek. Dies entspricht der zehnfachen Geschwindigkeit gegenüber NAS.

Nun wird natürlich gleich gesagt, dass NAS dem Nutzer erlaubt aus dem ganzen Netzwerk heraus auf den Datenspeicher zuzugreifen aber wenn man einmal darüber nachdenkt so kann man auch ganz einfach ein eSATA-Gehäuse zum Beispiel an den hauptsächlich benutzen Rechner anschließen und über das Netzwerk darauf zugreifen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand – maximale eSATA-Geschwindigkeit am Hauptrechner und die übrigen PCs und Laptops können wie gewohnt via Netzwerk auf das Backup-Archiv zugreifen.

Zudem kann man das eSATA-Gehäuse natürlich jederzeit als ein mobiles, externes Gehäuse verwenden und an ein anderes System anschließen. Falls der Zweitrechner oder Laptop nun doch einmal eine größere Datenmenge transferieren muss ist das sicher die praktischere Lösung gegenüber dem was über das Netzwerk möglich wäre.

Schlussendlich heißt eSATA für den Nutzer also mehr Komfort, mehr Geschwindigkeit und weniger Wartezeiten.

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